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Dragées und Zäpfchen Dulcolax®. Wirkstoff: Bisacodyl. Zur kurzfristigen Anwendung bei Obstipation, bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern, sowie zur Vorbereitung von Operationen und diagnostischen Eingriffen. Dulcolax® M Balance. Wirkstoff: Macrogol 4000. Gegen Verstopfung. NP Tropfen Dulcolax®. Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Zur kurzfristigen Anwendung bei Obstipation, bei Erkrankungen, die eine erleichterte Darmentleerung erfordern, sowie zur Vorbereitung von Operationen und diagnostischen Eingriffen. Boehringer Ingelheim Pharma GmbH und Co. KG, 55216 Ingelheim am Rhein
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Ursachen einer Verstopfung

Eine Verstopfung kann verschiedene Ursachen haben. Kurzfristig veränderte Lebensumstände, aber z.B. auch Symptome oder Nebenwirkungen von Medikamenten können verantwortlich sein.

Lebensstil:

„Du musst mehr trinken!“ „Dir fehlt Bewegung!“ „Du solltest mehr Ballaststoffe essen!“ Alles gut gemeinte Ratschläge. Doch zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die unter Verstopfung leiden, sich in ihrem Lebensstil nicht vom Durchschnitt der Bevölkerung unterscheiden. Konkret heißt das: Die Betroffenen essen in der Regel genauso viele Ballaststoffe, sie trinken genauso viel und treiben vergleichbar viel Sport wie Menschen, die nicht unter Verstopfung leiden. Wie die Ergebnisse einer aktuellen Patientenbefragung** zudem zeigen, bringen Verstopfte auch nicht mehr Kilos auf die Waage. Fazit: Eine gesunde Lebensweise kann einer Verstopfung nicht immer vorbeugen. Für Menschen, deren Verstopfung durch eine ungesunde Lebensweise zustande gekommen ist, kann eine Umstellung der Gewohnheiten allerdings hilfreich sein. Zudem trägt eine gesunde, abwechslungsreiche Lebensführung in hohem Maße zum Wohlbefinden und zur allgemeinen Gesundheitserhaltung bei.

* Müller-Lissner et al, Mythen und falsche Vorstellungen, Am. J. Gastroenterology, 2005
** Hinkel et al, OTC laxatives use of sodium picosulfate - results of a pharmacy-based patient survey (cohort study)

Das stört den Darm:

Zu den allgemeinen Auslösern, die unsere Verdauung lahm legen und zu einer Verstopfung führen können, zählen zum Beispiel:

- Änderungen der Lebensumstände (z.B. Umzug, Diät, Nikotinentzug)
- Stress, Hektik
- Bettlägerigkeit / Bewegungsmangel
- Urlaubsreisen (ungewohnte Umgebung, fremde Toiletten, Unterdrückung des
  Stuhlgangs usw.)
- Hormonschwankungen (Menstruation, Schwangerschaft, Stillzeit, Wechseljahre)

Nebenwirkungen von Medikamenten:

Häufig bringt auch die Einnahme bestimmter Medikamente den sensiblen Darm aus seinem gewohnten Rhythmus. Die Nebenwirkung „Verstopfung“ wird häufig im Zusammenhang
mit folgenden Medikamentengruppen erwähnt:

- Eisenpräparate oder Vitaminpräparate, die Eisen enthalten
- Krampflösende Medikamente
- Bestimmte Psychopharmaka, wie Antidepressiva oder Antiepileptika
- Starke Schmerzmittel (Opioide)
- Codeinhaltige Hustenlöser
- Blutdrucksenker (z.B. Clonidin)

Grunderkrankungen:

Verschiedene Erkrankungen können von einer Verstopfung begleitet sein. Dazu zählen z.B. unter anderem Diabetes mellitus oder Morbus Parkinson. Ebenso können Erkrankungen des Darmsystems wie beispielsweise Morbus Crohn, Analfissuren oder Hämorrhoiden eine mögliche Ursache sein. Um die Ursache abzuklären, insbesondere bei weiteren Symptomen wie Fieber oder Blut im Stuhl, sollte daher immer ein Arzt konsultiert werden.

Ist jede Verstopfung gleich?

Tipps und Lösungen bei Verstopfung

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